Der wilde Süden, von Anakao bis Berenty

Einen abenteurlichen Charakter besitzt diese mehrtägige Reise, wobei sehr abgelegene Sehenswürdigkeiten angefahren werden.

Pistenfahrten führen durch einzigartige Dornbuschwälder zum Naturreservat Tsimanampetsotsa, wo rote Flamingos in ihrem Brutgebiet beobachtet werden können.

Übernachtet wird an allen Tagen in einem Autodachzelt oder an wunderschönen Zeltplätzen am Strand.

Auch am dritten und vierten Tag macht das Abenteuer noch keine Pause. Hohe Sanddünen und Trockenwälder sind die Wegbegleiter an den wenig befahrene Pisten durch ursprüngliche Landschaften. Zusätzlich sind einige der größten und schönsten Mahafaly-Gräber des Südens zu sehen.

Nach einer anstrengenden Tagesfahrt erwartet Sie erneut ein schöner Zeltplatz am Strand, bevor Sie von Faux Cap zum Berenty Park fahren. Der Berenty Park ist einer der meistbesuchten in Madagaskar und eignet sich besonders gut zur Beobachtung der im Park lebenden Lemuren und hier kommen Sie auch wieder in den Genuss einer bequemen Unterkunft.

Cap d’Ambre

Neu im Programm ist ein Ausflug, der über zwei Tage geht und mit dem Besuch von Windsor Castle kombiniert wird.

Es geht durch wilde und hügelige Savannen- und Küstenlandschaften, aber auch zu Sandstränden zum Baden und Träumen! Windsor Castle und die Baie de Courier, eine einsame Bucht mit Sandstrand, liegen an der Westküste Madagaskars.

Das Zweitageprogramm beginnt mit einer 2-stündigen Autofahrt (40 km) auf teilweise schlechten Pistenstraßen. Sie wandern durch eine Graslandschaft und Trockenwald mit Baobabs und seltenen Sukkulenten bis hinauf zur höchsten Erhebung weit und breit. Zwei Stunden Aufstieg benötigen Sie für die 391 Meter, wobei auf dem letzten Stück steile Treppenstufen bis zur Aussichtsruine zu bewältigen sind. Vom Gipfel haben Sie einen grandiosen Rundblick über Madagaskars Norden bis nach Diego Suarez. Zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert machten sich Piraten diesen Rundblick zu nutze und spähten von hier ankommende Segelschiffe aus.

Ein Mittagessen erhalten Sie am Fuße des Berges oder auf Wunsch nach einer kurzen Autofahrt am Sandstrand. Anschliessend Weiterfahrt Richtung Cap d’Ambre und Übernachtung im Zelt an einer einsamen Bucht mit Sandstrand.Der nächste Tag beginnt mit Baden und Wandern in einer Mondlandschaft, Besuch des Nordkaps, Mittagessen und danach Rückfahrt nach Diego Suarez.
Zelt/Matratzen und Vollpension werden gestellt.

Erkundung des Nationalreservat Analamera

Dieses einzigartige Naturreservat ist erst seit sehr kurzer Zeit für Touristen zugänglich und es fehlt noch jegliche Infrastruktur. Lediglich das Gebiet der „Tsingy Rouge“ ist mit dem Auto erreichbar. Diese Attraktion ist kein Felsmassiv, sondern es sind Erosionsreste aus roter Lateriterde mit sehr schönen Kristallausbildungen. Nur in Analamera findet man auch den schwarzen Sifaka, eine unter strengen Schutz gestellte Lemurenart. Beim mehrtägigen Aufenthalt mit langen Wanderungen werden Sie von einheimischen Trägern begleitet, wobei Übernachtungen nur in Zelten möglich sind.

Trekkingtour in L´Ankarana

Wir bieten Ihnen eine sehr abwechslungsreiche mehrtägige Exkursion, die bis zu einer 6-tägigen Durchquerung des Nationalreservats von Ankarana ausgedehnt werden kann. Im Nationalreservat mit seinen weltberühmten Felsformationen – den grauen Tsingys, erwarten Sie Wanderungen, Höhlen- und Grottenerkundungen und pro Tag müssen Sie mindestens 5 Stunden wandern.

Tsingy bedeutet Felsspitze. Die Kanten der Felsen sind messerscharf. Das Kalksteingebirge und ehemalige Korallenriff verbirgt unerforschte Höhlen und Canyons und ist umgeben von Trockenwald. Diese auf der Erde einmalige Landschaft entstand vor 400 – 200 Millionen Jahren. Sie können sämtliche Höhlenformen, Stalagmiten und Stalaktiten, immense Hallenräume und unterirdische Flüsse sehen. Auch die Flora und Fauna ist in diesem Nationalreservat einzigartig.

Die Wanderungen stellen wir individuell nach Ihren naturkundlichen Interessen und Ihrer körperlichen Verfassung zusammen. Sie können aus 3 Canyons, mehreren Grotten mit unterschiedlichem Charakter und dem Plateau mit den Tsingy wählen und alle Wanderungen erfolgen unter sachkundiger Führung.

Übernachtet wird meistens auf einem Campingplatz. Die Ausrüstung für die Grottentouren, sowie Zelte, Matratzen und Bettzeug werden gestellt. Einheimischer Führer, Köchin (Vollverpflegung) und Wächter im Lager sorgen für einen angenehmen Aufenthalt. <image001.png>

Höhlenforschung in L´Ankarana

Ein teilweise noch unerforschtes Höhlenlabyrint wartet darauf entdeckt zu werden. Abschnitte der unterirdischen Flüsse wurden bereits mit Schlauchbooten befahren.

Wenn Sie uns Zeitumfang, Anzahl der Teilnehmer und ob Sie Erfahrung in der Höhlenforschung haben mitteilen, dann machen wir Ihnen ein Angebot und organisieren mehrtägige Forschungsaufenthalte für Sie.

Die Bucht von Antongil

Auf meiner letzten „Inspektionsreise“ im Okt-Nov 2007 habe ich unter anderem auch die kleine Flußhafenstadt Maroantsetra, die Insel Nosy Mangabe und den Nationalpark Masoala besucht.

Obwohl mir bei der Planung das Zeitfenster von einer Woche für alle drei Ziele ausreichend erschien, im nachhinein, wären zwei Tage mehr für eines der wirklich empfehlenswerten Ziele in Madagaskar, sehr sinnvoll gewesen.

Meine Eindrücke waren so positiv, dass ich jedem Naturliebhaber, der einigermaßen „fit“ ist den Besuch dieser Region anrate.

Als Standord empfiehlt sich das nette Städchen Maroantsetra, weil die Flugverbindung ab Antananarivo mittlerweile mehrmals wöchentlich angeboten wird und die touristische Infrastruktur für jeden Geldbeutel eine passende Unterkunft bietet.

Ab Maroantsetra bietet Traveldesign als individuelles Package für 3 Tage/2 Nächte oder 4 Tage/3 Nächte den Besuch des Nationalparks Masoala an.
Das Package beinhaltet die notwendigen Boottransfers, Unterkunft, Vollverpflegung in den von drei zur Auswahl stehenden Lodges sowie Anmietung eines kompetenten Guides für die Zeit Ihres Aufenthalts.

Nach dem Besuch der Insel Nosy Mangabe, die vom Strand bis an die Bergspitzen mit dichtem Regenwald bedeckt ist, endet das Package am 3. oder 4. Tag in Maroantsetra, wobei auf Wunsch eine zusätzliche Nacht im Zelt mit Vollverpflegung auf der Insel Nosy Mangabe zugebucht werden kann.

Die Halbinsel Masoala ist wohl eines der schönsten Ziele in Madagaskar mit kurzen und längeren Wanderpfaden in vollintakter Natur und einsamen Badestränden, wo man auch bei Ebbe bestens schwimmen kann.

Als Starkregengebiet ist der Zeitraum eines Besuchs allerdings ziemlich eingeschränkt.

Wer unter einer „Schlammphobie“ leidet sollte erst ab Mitte September bis Mitte Dezember anreisen.
In dieser Zeit erwarten den Besucher angenehme warme Temperaturen zu Land und im Wasser, nachts wird es eher kühl und die Moskitos halten sich zurück.

Nach dem Motto, lasst Bilder sprechen, soll eine kleine Auswahl an aussagekräftigen Motiven aus der Region Ihr Interesse wecken. Gerne stelle ich Ihnen dann ein individuelles Reiseprogramm zusammen.
Und zum Schluss: außergewöhnliche Survivaltrips

Können Sie sich vorstellen ca. eine Woche auf einer unbewohnten Insel im Indischen Ozean zu verbringen? Wir setzen Sie dort ab mit der von Ihnen gewünschten Ausrüstung und Verpflegung, z.B. Taschenmesser und Feuerzeug sowieChampagner und lebende Hühner. Hier testen Sie sich in einer noch nie dagewesenen Situation. Nach einer von Ihnen bestimmten Zeit holen wir Sie wieder ab. Unser Angebot beinhaltet: Vorbereitung und Hilfe beim Einkauf von Ausrüstung und Verpflegung sowie alle Transfer ab/bis Diego.

Schiffbruch vor Madagaskar

Wir setzen Sie an der Nordspitze von Madagaskar in einer einsamen Bucht ab. Ihr Ziel ist es, die Zivilisation zu erreichen, d.h. die ca. 75 km entfernte Stadt Diego. Wir erwarten, dass Sie in 5 Tagen die Savannenlandschaft durchquert haben. Falls Sie sich bei uns nach 7 Tagen nicht melden, schicken wir einen Suchtrupp los.