Auf dieser Rundreise erleben Sie einen der Diamanten Zentralamerikas – den Río San Juan und den Regenwald an seinen Ufern. Insbesondere die nicaraguanische Seite beherbergt eine phantastische Artenvielfalt auf einer riesigen Fläche, die bis zur nördlichen Grenze mit Honduras reicht und z.B. dem wunderschönen Großen Soldatenara eine letzte Zuflucht bietet. 

Gleichzeitig ist der Río San Juan ein Symbol für die bewegte Geschichte des Kontinents von der Kolonialisierung durch die Spanier über die nordamerikanischen Invasionen, dem Versuch in Nicaragua den ersten „Panamakanal“ zu bauen, bis hin zum Freiheitskampf der Nicaraguaner gegen eine brutale Diktatur, die bis zum Ende der 70er Jahre dauerte.

Termine:                    

ab 11.03.2017               ab 28.07.2017 
ab 02.04.2017               ab 16.12.2017 
ab 11.11.2017                

Reisedauer: 15 Tage 

Teilnehmerzahl: Mind. 8 – max. 15 Teilnehmer

Übersicht Reiseroute:

Costa Rica:
Ciudad Colón – Quitirrisi – San José – Escazú – Vulkan Poás – Vulkan Arenal – karibisches Tiefland – Kanäle durch den Regenwald & Schildkrötenstrand im Nationalpark Tortuguero – Barra Colorado

Nicaragua:
Río San Juan und San Juan del Norte/Greytown – Nationalpark Indio Maíz – El Castillo – San Carlos – Nicara-gua-See – Archipel Solentiname – Vulkaninsel Ometepe – “Weiße Dörfer” – Laguna Apoyo – Vulkan & Kunsthandwersmarkt Masaya – Kolonialstadt Granada

{tab=Reiseverlauf:}

F= Frühstück  M= Mittagessen  A=Abendessen

1. Tag: Flug nach Costa Rica – Ankunft in San José

Abholung & Transfer zum Hotel El Maranon in Ciudad Colón, wunderschön in einem tropischen Garten mit Blick auf den Vulkan Poás gelegen. Abendessen + Treffen mit denen, die aus Panama kommen. (-/-/A)

2. Tag: Indianische Kultur Huetar im Territorio Indígena Quitirrisi – Kleinstadt Ciudad Colón – Salsa-Tanzsalon

Nach dem Frühstück Programmbesprechung und allgemeine Informationen.
Heute lernen Sie wichtige Elemente der indigenen Kultur Costa Ricas kennen: Wir fahren in das nahegelegene Indigene Territorium (India-nerreservat) QUITIRRISI, wo uns unsere Gastgeber in ihre Kultur, die der HUETARES, einführen: Erläuterungen zum Alltagsleben und zur Geschichte der Gemeinde Quitirrisi, Rundgang durch ihre Finca zum Kennenlernen der landwirtschaftlichen Produkte insbesondere des Heilkräuteranbaus und eine Einführung in religiöse Rituale.
Auf dem Rückweg zum Hotel lernen wir das kulturelle Zentrum der Kleinstadt Ciudad Colón kennen: Hier befindet sich das Centro Cultural, wo jeder Bürger ein Instrument, verschiedene Tän-ze oder eine Sprache erlernen kann, der entkernte Alte Markt für grössere Veranstaltungen, das Theater und die viel genutzten Sportplä-ze (auch ein Museum ist geplant). Mittagessen im Hotel. Am Nachmittag können Sie im tropischen Garten des Hotels entspannen oder ei-nen Spaziergang in die Kaffeeplantagen oberhalb des Hotels unternehmen. Für Musik- und Tanzbegeisterte bietet sich heute optional eine ganz besondere Möglichkeit: Besuch eines typi-schen Tanzsalons, wo Costaricaner und Costaricanerinnen zwischen 16 und 70 nach den Rhythmen von Salsagruppen tanzen. Alternativ können Sie einen Kochkurs im Hotel zum Erlernen eines typischen costarricanischen Gerichts machen. (F/M/-)

3.Tag: Hauptstadt San José – Karnevalsmasken und Kultur des Zentraltales

Vormittags lernen Sie die Hauptstadt SAN JOSE kennen: Stadtführung über Märkte, Plätze, Parks zu den wichtigsten Punkten der Stadt: Mercado Central, wo wir exotische Früchte für ein Picknick am nächsten Tag kaufen können , Alte Post, Nationaltheater, Parque Morazán, Casa Amarilla, Parque Nacional, Parlament und Nationalmuseum. Da-nach fahren wir nach ESCAZU, dem Ort der Hexen und Karnevalsmasken, wo uns die Bürgerinitiative CODECE in die Kultur des Zentraltales einführt: Nach einem typischen Mittagessen mit Marimba-Musik besuchen wir einen Maskenbauer, eine traditionelle Zuckerrohrpresse, die Kirche und das Denkmal für den Ochsenkarren, wichtigstes Symbol der costarricanischen Tradition. Nach dem Abendessen im Hotel bieten wir Ihnen in einem Minikurs das Erlernen der Grundschritte von Merengue und Salsa an. (F/M/-)

4. Tag: Alajuela – Kaffeeplantagen – Vulkan Poás – Vulkan Arenal

Frühmorgens kommen wir in die traditionsreiche Stadt ALAJUELA. Hier bekommen wir das erste Mal Kontakt zur Geschichte des Río San Juan in Form eines Denkmals für den Volkshelden Costa Ricas: JUAN SANTAMARÍA, nach dem auch der Flughafen benannt ist. Der einfache Soldat hat an vorderster Stelle im erfolgreichen Abwehrkampf der Costarricaner gegen das US-amerikaniche Söldnerheer unter William Walker, das 1856 Nicaragua und Costa Rica überfallen hatte, gekämpft. Weiter gehts in das Zentrum des Kaffeeanbaus auf den fruchtbaren Hängen des Vulkans POÁS mit Erläuterun-gen zur Kaffeeproduktion. Weiterfahrt in den Nationalpark VULKAN POÁS: Führung zum Krater, zur Lagune & durch dichten Nebelwald zum Museum. Über über das Zentraltal fahren wir über das Hochland von Alajuela – ge-prägt vom Kaffee- & Zuckeranbau – nach SAN RAMON: Hier besuchen wir die Kathedrale und fahren weiter in das durch Kleinbauern geprägte Tal LA PAZ, wo wir ein typischen Mittagessen in der Soda Flori einehmen. Danach überqueren wir die Cordillera, kommen an riesigen Zierplanzenplantagen vorbei. Im karibischen Tiefland fahren wir durch Obst- und Gemüseplantagen (Bananen, Papaya, Ananas, Maniok und Süsskartoffeln) und Rinderweiden zum VULKAN ARENAL, dem faszinierenden Monstrum, der kegelartig aus der Landschaft ragt, in eine Ökolodge, die wunderschön zwischen Vulkan und dem Ort LA FORTUNA liegt. Catarata Ecolodge + Arenal Oasis (F/M/-)

5.Tag: Vulkane, Wasserfälle, Heilpflanzen & Thermalquellen

Am Vormittag können Sie das große und vielfältige naturtouristische Angebot rund um den Vulkan Arenal nutzen. Wir beraten Sie und in unserer Lodge können Sie eins dieser Angebote buchen oder einfach zum tief in einer Regenwaldschlucht gelegenen Wasserfall Fortuna oder zum Kratersee des erloschenen Vulkans Cerro Chato (für Anspruchsvolle!) wandern, Raften, Reiten oder Fahrradfahren. Am Nachmittag laufen wir kurz zum Heilpflanzengarten von Doña Cristina, lernen viel über den Wert dieser Geschenke der Natur und lassen uns auch ihre Hühnerproduktion und Biogasanlage zeigen. Danach wandern wir durch den Regenwald am Arenalsee und abends empfehlen wir den Besuch der Heissen Thermalquellen Arenal Paradise. (F/-/-)

6.Tag: Leguane – Sarapiqui – Tortuguero

Frühmorgens fahren wir zur „Leguanbrücke“ in Muelle, wo man aus nächster Nähe diese urzeitlichen Geschöpfe beobachten kann. Dann gehts weiter durchs karibische Tiefland über Sarapiqui nach Guápiles und Cariari. Hier beginnt unsere Tortuguero-Tour, eines der „Highlights“ von Costa Rica. Wir fahren durch unendliche Banananplantagen nach Pavona, von wo unser Boot nach Tortuguero ablegt. Nach einer erlebnisreichen Bootsfahrt in Tortuguero ange-kommen, beziehen wir unsere traumhaft gelegene Lodge. Am Nachmittag lernen wir das Dorf Tortuguero mit seinem karibi-schen Flair kennen, inklusive des Schildkrötenmuseums am Strand des Ortes, bekannt als Nistgebiet der Grünen Meeresschildkröten. Von Juli bis Oktober kann man bei Dunkelheit an einer Schildkrötenbeobachtung teil-nehmen. (Den Eintritt von 15 $ muss man direkt am Eingang des Nationalparks bezahlen!). Zwischen Juli und Oktober vergraben diese faszi-nierenden Wesen ihre bis zu 60 Eier (!) im Strandsand und von September bis Dezember können die kleinen Schildkröten beim nächtlichen Ausschlüpfen beobachtet werden. Ein verantwortungs-bewusster Guide macht ein bald auszuschlüpfendes Nest für Sie ausfindig. Das erfordert aber viel Geduld. Das Ausgraben von Nestern ist strikt verboten (selbstverständlich ist es auch nicht erlaubt, die Schildkröten anzufassen). Würde ein Nest nämlich ausgegraben, bevor die Schildkrötenpanzer hart genug sind, kämen die Jungtiere unweigerlich ums Leben. Die kleinen Schildkrötenbabies müssen also alleine schlüpfen. Wenn es soweit ist, verzichten Sie bitte auf Blitz und Taschenlampe, denn dies könnte die Tiere desorientieren. Caribbean Paradise + Laguna Lodge (F/M/A)

7. Tag: Kanäle und Tieflandregenwälder im Nationalpark Tortuguero

Die heutige Attraktion ist unse-re Bootstour durch die Seitenarme des Tortuguero-Nationalparks. Die wildromantische Kanallandschaft des Parks beherbergt Wasservögel, Brüllaffen, Tukane, Papageien, Faultiere und vieles mehr. Der Nationalpark Totuguero gehört zu den Hauptattraktionen des Landes. Der Grund liegt auf der Hand: In dem knapp 19 000 Hektar großen Naturschutzgebiet mit seinen unzähligen Lagunen und Kanälen zeigt sich die tropische Fauna und Flora von ihrer schönsten Seite. Leuchtend rote Pfeilgiftfrösche zwischen Urwaldriesen, drei Affenarten und ein Sandstrand am hier etwas rauhen karibischen Meer, der einen der wenigen verbliebenen Brutplätze für verschiedene Meeresschildkrötenarten bietet. Während der etwa dreistündigen Bootsfahrt haben Sie die Chance Faultiere, Affen, Krokodile und zahllose Wasservögel zu entdecken. Am Nachmittag erkunden Sie diese einmalige Flora und Fauna dann zu Fuß auf ausgesuchten Wegen mit unserem erfahrenen Naturguide. (F/M/A)

8. Tag: Nationalpark Barra Colorado – Nicaragua: Río San Juan und San Juan del Norte /Greytown: Lagunen & geschichtsbeladene Flussmündung

Nach dem Frühstück verlassen Sie Tortuguero in Richtung Norden, weiterhin per Boot, dem einzig möglichen Verkehrsmittel. Der Hauptkanal von Tortuguero führt uns zum Nationalpark Barra Colorado über den Río Colorado kommen wir bis zum Río San Juan, dem Grenzfluss zu Nicaragua. Die Fahrt auf diesen ursprünglichen Wasserwegen durch unend-liche Regenwälder hat etwas Magisches und führt uns bis ans offene Meer nach San Juan. Nach Erledigung der Einreiseformalitäten im Zollgebäude beziehen wir unsere traumhaft am Fluss und der Laguna Azul gelegene Río Indio Lodge. Relaxen am Pool oder Spazierengehen im Urwald. Nach dem Mittagessen besichtigen wir den Friedhof, auf dem einige wichtige spanische und englische Conquistadores (Eroberer) begraben liegen. Danach lernen Sie das geschichtlich bedeutende San Juan del Norte / New Greytown kennen, das als „Pforte“ zu Zentralamerika eine lange und spannende Geschichte aufzuweisen hat, die uns unser einheimischer Führer erzählen wird. (F/M/A)

9. Tag: Río San Juan – Nationalpark Indio-Maíz – Reservat Bartola – El Castillo

Heute verlassen wir die Küste und fahren mit dem öffentlichen Schnellboot landeinwärts den Río San Juan flussaufwärts und passieren die Flussmündungen des Río Sarapiquí und San Carlos – aus Costa Rica kommend. Auf nicaraguanischer Seite gibt es kaum Siedlungen, nur reinen Urwald, seit einigen Jahren zum National-park Indio-Maíz erklärt.
Wir kommen nach El Castillo („Die Burg“), gebaut von den spanischen Eroberern zur Kontrolle des Flusses insbesondere gegen englische Piraten. Heute ist es ein gut erhaltenes Dorf mit langer Geschichte, denn es war Durchgangsstation auf dem Weg zum Nicaraguasee und Granada, der ersten spanischen Stadt Lateinamerikas und Verwaltungszentrum des Kolonialreiches. Am Nachmittag lernen wir den Ort und die alte Festung „El Castillo“ bei einem Spaziergang kennen. Übernachtung im Hotel Victoria. (F/-/-)

10. Tag: San Carlos – Solentiname Inseln

Nach dem Frühstück besteigen wir das öffentliche Boot, das mehrmals täglich diesen abgelegenen Ort mit San Carlos verbindet, gelegen an der Mündung des Río San Juan in das Binnenmeer des Nicaraguasees, welches ein verschla-fener Verkehrsknotenpunkt für die vielen nicaraguanischen Gastarbeiter in Costa Rica ist. Wir unternehmen einen historischen Stadtrundgang und hier holt uns dann auch ein Boot von den Solentiname Inseln ab. Die Solentiname Inseln sind einst bekannt geworden durch ihre Künstlerkolonie und den Dichter Ernesto Cardenal, der auch Kulturminister der ersten Regierung nach der Revolution war. Aufgrund ihrer Artenvielfalt und natürlichen Schönheit inmitten des Cocibolca-Sees, wie ihn die indigene Bevölkerung nennt, stehen die Inseln unter Naturschutz. (F/-/A)

11. Tag: Solentinames Geschichte, Kultur & Kunst

Heute begeben wir uns auf einen historisch-kulturellen Spaziergang mit dem Besuch des Hauses von Ernesto Cardenal, dem archäologischen Museum und der beeindruckenden “Kirche der Befreiung”, die von Schulkindern dekoriert wurde. Danach lernen wir ein Dorf voller Künstlerwerkstätten, die Holzfiguren aus Balsa-Holz herstellen, kennen. Am Nachmit-tag können Sie optional eine Bootsfahrt zu den anderen Inseln mit Besuch eines Kulturzentrums und von Künstlerwerkstätten naiver Malerei, die Solentiname ebenfalls berühmt gemacht hat, unternehmen. Danach besteht die Möglichkeit zum Baden im See. (F/M/A)

12. Tag: Vulkaninsel Ometepe – Finca Porvenir

Auch heute bleiben wir mit unserem Fortbewegungsmittel auf dem Wasser. Auf einer Panoramafahrt über den Nicaraguasee, die manchmal etwas bewegt sein kann, steuern wir unser heutiges Highlight an, die Vulkaninsel Ometepe. Schon während der Fahrt bietet die aus zwei Vulkanen und dessen Ausläufern bestehende Insel einen imposanten Anblick. Wir kommen in San Ramón an und werden hier vom Kleinbus unserer Lodge der Finca Porvenir abgeholt. Die Lodge ist Teil einer großen Finca, die viele landwirtschaftliche Produkte – wichtig für den Export des Landes – produziert und umgeben von tropischer Vegetation ist. Nach Bezug der Zimmer lernen Sie die archäologischen Ausgrabungen und vorkolumbianischen Stein-zeichnungen auf dem Grund-stück der Finca kennen. Am Nachmittag wandern wir durch Obstplantagen und Bohnen-felder in den Nationalpark Vulkan Maderas ein Stück weit den Vulkan hinauf bis zum mirador (Aussichtspunkt), wo Sie einen phantastischen Blick über die Insel auf den zweiten Vulkan der Insel, den Vulkan Concepción, hat. (F/M/A)

13. Tag: Rivas – Pueblos Blancos – Laguna de Apoyo – Vulkan & Markt Masaya – Kolonialstadt Granada

Heute fahren wir per Fähre ans Festland nach San Jorge und dann weiter mit dem Bus. Wir unternehmen eine kleine Stadtrundfahrt durch Rivas und kommen dann zu den “Pueblos Blancos”, den weißen Dörfern, mit ihrer beeindruckenden traditionellen Möbel- und Kunsthandwerksproduktion.
Vom Mirador Catarina schauen wir auf die Laguna Apoyo, ein ehemaliger Krater und heute beeindruckender See und – weiter entfernt – auf Granada und den Nicaraguasee.
Danach lernen wir den aktiven Vulkan Masaya kennen und besuchen das Informationszentrum im Nationalpark. Von der Kraterspitze, auf der man aufgrund der Schwefeldämpfe nur kurz verweilen darf, hat man einen beeindruckenden Blick auf das Tiefland zwischen Nicaragua- und Managuasee. Danach besuchen wir den Kunsthandwerksmarkt von Masaya. Nun sind es nur noch ca. 30 Minuten zu unserem heutigen Ziel: die wunderschöne Kolonialstadt Granada. Nachdem wir unser koloniales Hotel Patio de Malinche bezo-gen haben, steht Ihnen der späte Nachmittag und Abend zur freien Verfügung und Sie können die bezaubernde Atmosphäre des Stadtparks und des Boulevards zum See mit vielen Restaurants und Cafés sowie den Kutschen auf sich wirken lassen. (F/-/-) 

14. Tag: Stadtführung durch Granada

Nach dem Frühstück unternehmen wir eine historisch-kulturelle Stadtführung mit Besuch des Convento San Francisco, welches für seine eindrucksvollen Steinfiguren bekannt ist, der Kathedrale und des Casa de los 3 Mundos, gegründet u.a. von dem engagierten deutschen Schauspieler Dietmar Schönherr.
(F/-/-)

15. Tag: Tag zur freien Verfügung in Granada

Optionen: Bootsfahrt auf dem Nicaraguasee zu den Isletas, Fahrradfahren, Vulkanbesuch, u.v.m.

Bei 2-wöchiger Reise: Transfer zum Flughafen Managua und Rückflug: Adiós!

16. Tag: Costa Rica: Nationalpark Rincon de la Vieja 

Heute fahren wir von Granada nochmals am Cocibolca-See mit Blick auf die beiden Vulkane von Ometepe zur Grenze mit Costa Rica und weiter zum Nationalpark Rincon de la Vieja, den Sie am Nachmittag besuchen. Der aktive Vulkan Rincón de La Vieja ist einer der vielseitigsten des Landes. Nicht nur die unterschiedlichen Vegetationszonen vom feuch-ten Regenwald bis hin zum Trockenwald, sondern vor allem die vulkanischen Erscheinungen wie Fumarolen oder blubbernde Schlammtümpel machen einen Besuch der Region zu einem unvergesslichen Erlebnis. Die Besichtigung der brodelnden Schlammtümpel und Schwefel-gase lassen keinen Zweifel daran, dass es unter uns kocht!
Übernachtung in einer kleinen Ökolodge in der Nähe. (F/-/A)

17. Tag: Liberia – Santa Cruz – Guaitil – Nicoya – Playa Sámara 

Nach dem Frühstück fahren wir über Liberia, der „weißen Stadt“ des Nordens, auf die Halbinsel Nicoya und kommen über Santa Cruz und dem Kunsthandwerkerort Guaitil, wo die Töpferei der Chorotega – Indianer geplegt wurd, mit den traditionellen Methoden, Naturmaterialien und Motiven. In Nicoya besichtigen wir die schönen Stadtparks und die zweitälteste Kolonialkirche des Landes. Von hier aus sind es nur noch 30 Minuten zum Traumstrand Samara, wo
Sie die nächsten 4 Nächte verbringen werden. (F/-/-)

18., 19. & 20. Tag: Palmenstrände Sámara, Carillo & Buena Vista

Was wäre ein Aufenthalt in Costa Rica ohne Entspannung an einen der traumhaften Strände dieses kleinen Landes. Hier lassen wir die Seele baumeln am wunderschönen Sandstrand von Playa Sámara, der sicher zu einer der schönsten Ecken Costa Ricas gehört. Am 2. Tag besuchen wir das Naturreservat Camaraonal mit einem interessanten Schildkröten-Zucht-Projekt, wo Sie mit etwas Glück babyschildkröten beim Schlüpfen und auf dem Weg zum Meer beobachten können. (F/-/-)

Wer es etwas aktiver mag, kann sich natürlich auch gerne für eine der folgenden Ausflüge anmelden (optional – Preise p. P. & ohne Gewähr): 

– Bootsfahrt zur Delphin-, Schildkröten- oder Walbeobachtung; je nach Anzahl der Teilnehmer $ 45 – 65
– Schildkrötenbeobachtung im Naturreservat Buena Vista oder im Nationalpark Ostional – zweitwichtigster Anlandestrand zur Eiablage der olivfarbenen Bastard-Meeresschildkröten $ 45 – 65
– Tauchen $ 90
– Seekajakfahrt& Schnorcheln $ 30 – 40
– Ultra-Leichtflug $ 100
– Fahrradfahren $ 20
– Reiten $ 30

21. Tag: Sámara – San José 

Heute fahren wir zurück nach San José. Möglichkeit zum Einkauf oder Schlendern auf der Fussgängerzone. Übernachtung im Bio-Hotel El Maranon in Ciudad Colon, wunderschön in einem tropischen Garten mit Blick auf den
Vulkan Poás gelegen. Genießen Sie den Abend auf der Terrasse inmitten tropischer Vegetation. Abschiedsessen. (F/-/A)

22. Tag: Transfer zum Flughafen und Rückflug: Adiós!

Programmänderungen vorbehalten.

{tab=Leistungen & Preise:}

Preise 2017:

15 Tage: 2.299,- $ pro Person im Doppelzimmer   

22 Tage: 2.999,- $ pro Person im Doppelzimmer

Einzelzimmerzuschlag: 374,- $   

(Preise 2017 unter Vorbehalt)

Leistungen:

– Transporte/Transfers im privaten Kleinbus + Boot, öffentlichen Booten auf dem Río San Juan sowie bequemer Überlandbus auf der Strecke Granada – San José
– 14 /21 Übernachtungen mit Frühstück in den genannten Hotels (oder gleichwertig) im Doppelzimmer
– weitere Mittag- oder Abendessen
– alle im Programm genannten Aktivitäten ausser den als Möglichkeit gekennzeichneten
– Eintrittgelder der im Programm genannten Aktivitäten
– Qualifizierter deutschsprachiger Reiseleiter während der kompletten Tour plus lokale Guides

Nicht im Reisepreis enthalten:
Einreise- und Ausreisegebühren von/nach Nicaragua & Costa Rica

Crashkurs Spanisch:
Sie können einen Tag vorher anreisen und einen Spanisch-Crashkurs auf Ihrem Niveau (8 Unterrichtsstunden 9.00 – 12.15 Uhr & 15.00 – 18.15 Uhr) in unserem Gruppenhotel belegen. Zusatzkosten incl. Flughafenabholung, Übernachtung mit Halbpension bei mindestens 2 Teilnehmern 140,- $, EZZ 15 und als Einzelunterricht 199,- $, EZZ 15,- $.

Kochkurs zum Erlernen eines typischen costarricanischen Gerichts:
Sie können am 2.Tag nachmittags im Hotel einen 2-stündigen Kochkurs zum Erlernen eines typischen costarricanischen Gerichts belegen. Unkostenbeitrag 15,- $.

Kooperationspartner (crRDLC)

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